Boehmer Altenheimbetriebe

Pflegedienst/Aktivierende Pflege

Der Pflegedienst und die Zusammenarbeit

Der Pflegedienst
Voraussetzung für eine gute Pflege ist die Zufriedenheit der Mitarbeiter. Die Zufriedenheit kann man in unserem Heim an der langjährigen Betriebszugehörigkeit der meisten Mitarbeiter ersehen.
Zunächst achten wir bei der Organisation des Pflegedienstes darauf, daß sämtliche Mitarbeiter mit entsprechenden Dienstanweisungen und Arbeitsplatzbeschreibungen versehen sind.

Wichtig ist uns jedoch, daß Pflege in der heutigen Zeit nicht unbedingt nach alten hierarchischen Mustern vollzogen wird. Dies schließt nicht aus, daß Funktionspersonal weisungsberechtigt ist und die Verantwortung trägt. Es geht schlicht und einfach darum, das Pflegepersonal zum Teamgeist zu führen und dadurch eine wirklich ganzheitliche Pflege gewährleistet wird.
Sämtliche Personen des Pflegedienstes werden in Entscheidungsabläufe einbezogen. Entscheidende pflegerische Handlungsweisen müssen besprochen werden und dürfen selbstverständlich auch diskutiert werden.

Heisser Tip für das Pflegepersonal

 

Arbeitszufriedenheit

Weitere Punkte, die zur Arbeitszufriedenheit in den Wohngruppen führt, sind u.a.
Zubilligung von selbstverantwortlichen Handlungen
Duldung von Zuständigkeitsüberschneidungen dort, wo es um die rasche, verantwortliche Hilfe im Interesse des Heimbewohners geht.
Durchsichtigkeit von Entscheidungsabläufen.
Hieraus ist schon ersichtlich, daß die Arbeit in unserer Einrichtung nicht durch starre Führungstechniken usw. bestimmt wird, sondern die Mitarbeiter bringen ihre Gedanken und Vorschläge mit ein.
Daher wird eine völlige organisatorische Durchdringung und Durchplanung der Arbeitsabläufe vermieden.

 

Aktivierende Pflege

Gemeinsam zur Gymnastik 

Aktivierende Pflege beinhaltet zweierlei:
Tätigkeiten der pfleg. Mitarbeiter, die außerhalb der routinemäßigen Arbeit stehen und die Selbstständigkeit der Bewohner soweit wie möglich herstellt, bessert oder erhält
Durchgängiges Prinzip der Pflegearbeit, das in allen pflegerischen Verrichtungen in individueller Abstufung
Beide Punkte gehen in der Praxis ineinander über, d.h. das die Grundpflege Hilfe sein soll, damit der Bewohner wieder unabhängig wird (wenn möglich).
Beim Essen z.B. soll der Bewohner soviel wie möglich selbst machen, damit die Selbstständigkeit durch Training wieder errecht wird. Das Waschen am Morgen soll auch so weit wie möglich vom Bewohner durchgeführt werden (auch wenn dies weit länger dauert als wenn der Bewohner gewaschen wird). Bei der aktivierenden Pflege kommt es darauf an, daß vieles mit und durch den Patienten passiert.
Das dieses Verfahren natürlich mehr Zeit erfordert, ist klar, dient jedoch der Wahrung der Selbstständigkeit und Unabhängigkeit. Somt entsteht natürlich ein höheres Selbstwertgefühl.
Weitere Beispiele

Gehübungen
Hilfe beim Waschen, Kämmen usw.
Hilfe beim Sprechen, Lesen
Hilfe beim Aufstehen, Hinsetzen
Die aktivierende Pflege ist heute unerläßlich.

 

 

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