Boehmer Altenheimbetriebe

Der Schlaganfall

 

Das Problem Schlaganfall (Apoplex)

Nach Herzerkrankungen und Krebs ist der Schlaganfall die häufigste Krankheit, oft mit tödlichem Ausgang.
Nach internationalen Erkenntnissen ist die Mehrzahl der Betroffenen im Pensionsalter, wobei sich nach dem fünfzigsten Lebensjahr die Häufigkeit des Schlaganfalls alle 10 Jahre verdoppelt.
Leider zeichnet sich aber eine deutliche Entwicklung ab, dass immer mehr Menschen auch in jüngeren Jahren, bedingt durch die Zunahme der Herz-Kreislauf-Erkrankungen, von dem gefürchteten Ereignis betroffen werden.

Der Schlaganfall - eine der Hauptursachen für dauernde Körperbehinderung und Invalidität - verlangt grosse Opfer von dem Betroffenen und seiner Familie. Aber auch von der Gesellschaft, denn die enoremen Kosten, die der Schlaganfall und seine Folgeschäden verursachen, haben weltweit steigende Tendenz. Nach neuesten Veröffentlichungen liegt die Zahl der neuen Schlaganfallpatienten bei über 300.000 im Jahr. Allein für eine Stadt wie Hamburg bedeutet das ca. 8.000 Fälle jährlich. Die durchschnittliche sechswöchige Krankenhausbehandlung allein des akuten Stadiums kostet rund 20.000 DM pro Patient. Von den Kranken, die den Schlaganfall überleben, wird mehr als die Hälfte pflegebedürftig und schwerstbehindert. Diese Tatsachen sprechen eine deutliche Sprache für die Dringlichkeit vorbeugender Maßnahmen.
Erst in den letzten Jahren ist die Häufigkeit des Schlaganfalls etwas rückläufig, da die Ursachen besser bekannt sind und besser erfaßt werden können. Dadurch sind vorbeugende Massnahmen möglich geworden, die beachtliche Erfolge zeigen. Dies betrifft sowohl die Verhinderung eines Schlaganfalls als auch die Verhütung eines Wiederholungsfalles.

80 bis 90 Prozent aller Schlaganfälle sind auf Arteriosklerose (Verkalkung) zurückzuführen. Vorbeugung bedeutet also in erster Linie, die Verkalkung aufzuhalten.
Wenn es auch immer noch keine kausale Therapie mit gesicherter Wirkung gibt, so ist es doch gelungen, durch wesentliche Risikofaktoren für die Entwicklung und das weitere Fortschreiben der Arteriosklerose zu erkennen und zu behandeln.





 

 

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